Let’s go to the Diner – Homemade Burger

Let’s go to the Diner – Homemade Burger

Üblicherweise, denken wir an die 50er, denken wir an das Amerika der 50er…

…die Nachkriegsjahre in Österreich/Deutschland waren nicht unbedingt das Gelbe vom Ei…

…ich kann euch natürlich erzählen wie man Erdäpfel kocht und so…was halt da war an günstig und Grundnahrunsgsmittel…aber a) wissen das die meisten selbst und b) passt das nicht in das Konzept meiner „heilen Welt“.

…Petticoats, Pferdeschwanz, Pomade, Lederjacke, Rock’n’Roll, Jukebox, Schachbrettmuster, Niro, rote Lederbezüge…wo sind wir? Im Diner!

Ja „ungesund“ haben sie damals schon gut gekonnt…ABER nicht alles was sich „Fast Food“ schimpft muss auch wie Fast Food schmecken…oder sich so auswirken. Ein Burger ist nicht so schwer selbst zu machen…und wer einmal einen richtigen Burger gegessen hat, der möchte nie wieder zu der Kette mit dem großen Buchstaben und den labbrigen Brötchen.


Endlich war GRILLEREI (das Wetter hat uns ja lang genug hängen gelassen) angesagt und ich wollte ja eigentlich endlich selbst Bratwürste machen, denn ich habe ja von Braun und Network PR einen Fleischwolf bekommen ♥ und der musste endlich eingeweiht werden…nur hab ich halt Samstags dann doch keinen Wurstdarm mehr beim Metzger meines Vertrauens bekommen ☹

Macht nix…die Rippchen für meine Pink BBQ Glazed Ribs marinierten vor sich hin, auch der klassische amerikanische Coleslaw Salat durfte schon im Kühli ziehen – kein Stress, da schüttelt man einfach eine andere Fleischwolf-Alternative aus dem Ärmel.

(Ja….ich muss mal lernen, dass man, wenn man nur für 2 grillt, nicht uuuunbedingt zig Alternativen anbieten muss^^)

So, nun aber zum Diner at home …

Homemade Burger 
(ca 6 Portionen)
 
Patties
450g Rindfleisch von der Schulter
30g Speck
1 Ei
1/2 gewürfelte Zwiebel
1/2tl gemahlener Ingwer
1tl geräuchertes Paprikapulver
schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen, nicht zu knapp)
1tl Meersalz, fein

Zubereitung
Das Rindfleisch und den Speck in grobe Würfel schneiden, gut vermischen und mit dem mittleren Lochaufsatz durch den Fleischwolf drehen.
(wer keinen Fleischwolf hat, kann das Fleisch auch bereits faschiert kaufen und den Speck klitzeklein schnibbeln…hab ich zum Vgl. auch probiert!)

Der Faschierungsprozess


Das Fleisch und die übrigen Zutaten gut durchmischen (nicht kneten, lieber mit 2 Gabeln).
Das Fleisch auf eine saubere Arbeitsfläche ausbreiten, mit Klarsichtfolie bedecken und mit dem Nudelwalker etwa 1cm dick ausrollen – mit einem grooooßen Vorspeisenring oder einer kleeeeinen Schüssel Kreise ausstechen und bis zur schlussendlichen Grillage im Kühlschrank ziehen lassen (muss man vermutlich nicht, aber ich hab inzwischen irgendetwas anderes machen müssen).

Achtung: die Größe der Patties ist natürlich auch abhängig von der Größe der Burgerbuns. Wenn das Fleisch auf den Grill kommt, schrumpfen die Patties natürlich ein wenig (oder mehr), das also einkalkulieren!

Bei hoher Temperatur auf dem Grill (oder in der Pfanne) etwa 3-5min auf jeder Seite grillen.

Die Buns kann man natürlich kaufen…oder selbst machen.
Geht auch recht einfach – wobei ich zugeben muss, dass ich an dem Rezept noch etwas feilen muss/möchte.
Geschmacklich waren sie der Burner, von der Konsistenz her auch super…aber sie sind mir ein bisschen flach und hügelig geworden und das Kugelchen machen war irgendwie auch ein Geduldsspiel (in der ersten Runde…dann hab ich gleich mal behirnt, wie ich das Problem löse).

Buns
500g Universalmehl
250ml Milch, zimmerwarm
1 Hefewürfel
0,5tl backpulver
1tl Salz
1el Zucker
75ml Traubenkernöl
1 Ei
1tl Wasser
1tl Milch
Sesam

Zubereitung
Hefe in der Milch auflösen und anschließend alle Zutaten zu einem Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45min gehen lassen.
Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Mehl bestäuben. Aus dem Teig 6 Kügelchen formen (es schadet gaaar nicht, wenn man die Hände vor jedem Kügelchen befeuchtet) und auf dem Backblech mit gut Abstand verteilen.
In den Ofen stellen und in der Wärme der Ofenbeleuchtung nochmal etwa 35min gehen lassen. Backblech rausholen, Ofen auf eta 190°C vorheizen, das Ei mit Wasser und Milch verquirlen und auf die Teiglinge streichen. Mit Sesam bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen etwa 25min goldgelb backen.

**TIPP**
Die Brötchen kann man fein schon am Tag zuvor vorbereiten oooooder, man bereitet den Teig vor und lässt ihn kalt über Nacht im Kühlschrank gehen.

Dann brauchts nur noch den Feinschliff…die Goodies um den Burger zu einem richtigen Burger zu machen.
Eisbergsalatblätter, Zwiebelringe, Paradeiserscheiben, Gewürzgurkerl und Saucen.

Gefehlt hätten nur noch das Wachspapier und die Burger Baskets von American Heritage um das Diner-Feeling zu komplettieren…

Da es bei uns an diesem Tag auch noch glazed Ribs, Coleslaw Salat und Hawaii Chicken gab, hab ich das mit dem „selbst Saucen machen“ mal sein lassen…und so gab es zB. die Pink BBQ Sauce hausgemacht von VDB Gewürze und diverse Dips von Stonewall von American Heritage welche ich vor Kurzem bei einem Gewinnspiel gewonnen habe.

Die Pink BBQ Sauce hats richtig in sich, da sind mir die Tränchen in die Augen geschossen als ich sie geöffnet habe und den Rippchen hat sie den letzten Schliff gegeben! … von den Stonewall Produkten konnte ich nicht alle probieren, aber im Burger waren Honey-Mustard-Aioli und Trüffel-Ketchup super lecker…letzteres hat der Hase fast schon komplett geleert…bei EINER Grillerei (hab ich inzwischen aber tlw. auch schon mal einen EL in eine Tomatensauce dazugetan…).
Bei den Chicken Hawaii hat die Curried Mango Sauce einfach wie die Faust aufs Aug gepasst!

Schwupps…ist es mal wieder ein Roman geworden… :) Und das nächste Mal gehts weiter mit den Ribs und dem Coleslaw Salat…sprich, was es da in den 50ern sicher auf Nachbars BBQ-Party geschafft hätte.

Bei Conny gibt es heute übrigens ein süßes 50er-Pendant…den Chiffon-Rosenkuchen…da möchte man sich glatt reinlegen!

xoxo

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Nicht vergessen: schickt uns eure liebsten Vintagerezepte und räumt tolle Preise ab!!

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2 Kommentare

  1. Liebe Mitzia,
    Lecker sehen Deine Burger aus, kein Vergleich zu den wabbel Teilen von den großen Ketten…
    Klasse Rezept, zum anbeißen lecker.
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  2. Hi Patricia ,

    die Burger sehen richtig gut aus! Da bekommt man direkt hunger und selbst gewolftes Fleisch ist echt am besten für Burger!

    Liebe Grüße aus Düren

    Benni