{Blogsitter} – Hähnchen-Quinoa-Pfanne

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… wenn’s mal wieder schnell gehen muss…

Hallo alle, es ist wieder soweit, ich (Lukas) darf erneut einen Gastbeitrag schreiben.

Ich habe mich für ein Gericht entschieden, das ich in den letzten Wochen mehrmals gekocht habe, weil es:

1. voll gut schmeckt und
2. es sich extrem schnell und einfach zubereiten lässt.

Außerdem ist es eine tolle Alternative zu einem „gewöhnlichen“ Chili – sprich, es kommt sowohl vor, als auch nach Partys super an… oder man kocht es einfach so unter der Woche, weil es ja voll gut schmeckt… (s.o.) :-D Darüber hinaus schmeckt es auch aufgewärmt, also darf man ruhig eine größere Pfanne verwenden!

Quinoa-Rezepte sind ja in der letzten Zeit sehr beliebt und auch orientalische Gewürze wie Kreuzkümmel und Koriander (kommt zwar ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wird aber in der orientalischen Küche gerne verwendet) bringen Abwechslung in den Kochalltag. Also bitte einfach nachkochen – es ist so simpel und schmeckt wirklich vorzüglich!

Viel Spaß dabei und guten Appetit!

Wein zum Essen:

Wie ihr sicher wisst, gehört für mich zu einem guten Essen natürlich ein Wein, auch wenn das Gericht noch so „einfach gehalten“ ist. Ganz nach dem Motto „a meal without wine is called breakfast!“ Falls ihr aber keine Weintrinker seid – soll es ja auch geben, habe ich mir sagen lassen – passt ein Glas Bier auch super dazu, oder ein alkoholfreie Alternative.

Kommen wir aber nun zu meiner Weinempfehlung. Claus Preisinger – Kalk und Kiesel 2014 (erhältlich bei Wein&Co)

Weinempfehlung Lukas Hähnchen Quinoa Pfanne
„Kalk und Kiesel“ – Claus Preisinger ©Lukas Z.

Dieser Wein ist ein sogenannter Orange Wine. Ihren Namen haben die Weine von der orangen bis ins Bernstein gehenden Farbe. Diese entsteht bei der Maischegärung durch den langen Kontakt mit den Traubenschalen, so wie es eigentlich nur bei der Rotweinherstellung üblich ist. Bei der Maischegärung wird der Traubensaft mit den Schalen und Traubenkernen zusammengegeben und längere Zeit (mehrere Tage, Wochen, oft sogar Monate) zusammen belassen. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Tanninen (= Gerbstoffe) und Polyphenolen (= Farb- u. Geschmacksstoffe). Diese Art der Vinifikation verleiht dem Wein eine sehr körperreiche, trockene und komplexe Struktur.

Ist die Maischegährung bei der Herstellung von Rotweinen erwünscht, so war sie in den letzten Jahrzehnten bei der Weißweinproduktion (zumindest in Österreich) nicht wirklich populär.
Für nähere Infos kann ich euch folgenden Link empfehlen (Die Presse): http://schaufenster.diepresse.com/home/gourmet/gourmetnews/4972290/Es-wird-ein-Naturwein-sein

Meine Weinbeschreibung:
Sehr feiner Orange Wine von C. Preisinger (60% Weißburgunder, 30% Grüner Veltliner, 10% Chardonnay). Jahrgang 2014.
Mehrere Wochen auf der Maische. 1 Jahr im Holzfass. Ohne Schwefelzusatz. Unfiltriert.
Trübe, hellorange Farbe!
Aromatisch. Orangen, Mandarinen. Extrem kräutrig. Saftig. Elegant. Seidig. Feine Tannine. Harmonisch und extrem bekömmlich! Moderat im Alkoholgehalt. Präsente Säurestruktur Leicht salzig. Mineralisches Finish.
Einfach ein toller Speisenbegleiter!

Und nun kommen wir zu dem Rezept für die

Hähnchen Quinoa Pfanne

hähnchen quinoa pfanne
©Lukas Z.

Zutaten

  • Hühnerbrust
  • Quinoa
  • Mais
  • Dosentomaten
  • rote und weiße Bohnen
  • Knoblauch
  • Chili
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • Limetten
  • Koriander
  • Suppe zum Aufgießen / Wasser und Suppenwürfel geht aber natürlich auch
  • (griechisches) Joghurt
  • evtl andere Kräuter wie Oregano, Majoran,…

Zubereitung

Hühnerfilets in kleine Stücke schneiden und in Olivenöl anbraten. Nach einigen Minuten den Knoblauch hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Chili würzen. Mit etwas Limettensaft ablöschen. Den gewaschenen Quinoa beigeben und mit der Suppe aufgießen (ein Teil Quinoa zu 2 Teilen Suppe). Dosentomaten, Mais und Bohnen hinzufügen und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit Koriander und etwas Joghurt anrichten und genießen! Das war’s schon!

©Lukas Z.
©Lukas Z.

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Lieber Lukas,

Herzlichen Dank für dein Rezept und deine Unterstützung… so last-minute weil ich mit dem Reabeitlchen noch immer keinen blog-baren Rhythmus gefunden habe… aber schön zu sehen, dass der Wuzzl so viele Freunde hat, die ihm alle Zeit der Welt geben, sich in diese Welt einzufinden… und dafür braucht er momentan halt sehr viel Mama (unglaublich, was ich für eine Glucke geworden bin^^)

Wie auch schon mit deinem Lachs auf Babyspinat-Risotto hast du mal wieder nicht enttäuscht und ich kann es echt kaum erwarten (das ist kein leeres Versprechen!) mit dir gemeinsam mal den Kochlöffel zu schwingen… Da warten wir, bis ich wieder Wein konsumieren darf :D Du bringst selbigen mit :D

 

xoxo
Mitzia

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