[Gastblog] Geschmeidige Köstlichkeiten – Russische Eier oder Devilled Eggs

[Gastblog] Geschmeidige Köstlichkeiten – Russische Eier oder Devilled Eggs

Wie über facebook bereits angekündigt, muss ich leider die nächsten 2-3 Wochen Blog-Pause machen und mich um ein paar private Angelegenheiten kümmern. Da ich euch aber nicht ganz ohne News und Rezepte zurücklassen möchte, habe ich ein paar meiner Blog-Kollegen um Unterstützung gefragt und ich bin ehrlich berührt und sehr glücklich diese Menschen zu meinen Freunden/Bekannten zählen zu dürfen, alle waren last-minute sofort dabei! Vielen lieben Dank Mädels!!!!!

Den Anfang macht heute Claudia von Geschmeidige Kästlichkeiten.
Claudia konzentriert sich in erster Linie auf Gerichte, welche für Menschen mit Kau- und Schluckproblemen geeignet sind – ABER auch wenn ihr kein Problem damit habt in einen knackigen, frischen Apfel zu beißen kann ich euch ihren Blog sehr ans Herz legen, ich finde da immer wieder was Leckeres…

Die Geschichte ist jetzt die, dass das liebe Fräulein Mitzia mit dem anderen lieben Fräulein Conny von moment in a jelly jar einen Blog-Event zum Thema Fifties am Laufen haben. Wer so wie ich, die beiden Fräuleins persönlich kennt, weiß weshalb sie sich dafür entschieden haben. Beide schwärmen von
Zeiten in denen wahrscheinlich ihre Mamas noch nicht oder nur kurz auf der Welt waren.
Als  ich wurde ja auch erst knapp danach geboren, aber meine Mama war als Teenager live dabei. Mit Elvis, Marlon und der unkorrekten Negermusik, alles sehr zum Leidwesen meiner Großeltern, aber das ist eine andere Geschichte.
Jedenfalls wollte ich mich eigentlich am Event beteiligen, und war die letzten Tage unter Einbeziehung der mütterlichen Erfahrungen mit einem passenden Beitrag beschäftigt. Er sollte auch zu meinem Blog Geschmeidige Köstlichkeiten passen. Somit waren Berner Würstl, Toast Hawaii, paniertes Schweinskotlett und Käseigel schon draußen aus der Auswahl. Dann war sie da, die große Erleuchtung, in Form von russischen Eiern.

Und der Zufall wollte es dann, dass mich am Montag Morgen ein kleiner Hilferuf von Mitzia ereilte, dass sie dringendst Gastgeberinnen benötigen würde, weil ein privater Zwischenfall ihr Leben gerade ein wenig durchschüttelt. Da wünsch ich jedenfalls alles Gute!
Und nun kommt er, mein Gastbeitrag. Ich hab Euch russische Eier mitgebracht. Perfektes Fingerfood für die nächste Stehparty. Ideal als Zwischendurchsnack.

Meine Variante muss ohne echten Störkaviar auskommen, denn selbst der, der beinahe vor meiner Haustüre verarbeitet wird, ist inzwischen fast unerschwinglich. Ein regionaler Forellenkaviar ist geschmacklich wunderbar.

Russische Eier
6 Portionen

6 große Eier von glücklichen Hendln
2 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Dijonsenf
Salz
weißer Pfeffer
Forellenkaviar

Eier ca. 8 Minuten kochen. Aus dem Wasser nehmen und auskühlen lassen. Schälen, halbieren und mit einem kleinen Löffel das Eigelb herausheben. Eigelb mit Olivenöl und Senf cremig verrühren. Salzen und pfeffern.
Wer nicht so untalentiert im Umgang mit dem Spritzbeutel ist wie ich, kann diesen verwenden. Ansonsten füllt man die Eigelbmasse mit einem kleinen Löffel in die ausgehöhlten Eihälften und garniert sie mit Forellenkaviar.

Viel Spaß beim Nachkochen, Claudia Sassomarrone

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Das Tolle ist ja auch, dass ich für euch sowieso Devilled Eggs geplant hatte!! Super für kleine Parties oder eine gemeinsame Jause, denn sie sind fix gemacht und auch sehr variabel (man kann bspw. das Eigelb auch mit besonderen Gewürzen mischen, oder Thunfisch, Frischkäse, etc.)
 
Und vergesst nicht, als kleine Entschädigung verlose ich auf der cooknroll.at-Facebook-Seite bis Montag auch noch 1×2 Tickets für „Madame Mallory und der Duft von Curry“ – ein Film, der auf meiner ToSee-Liste ganz weit oben steht und definitiv angesehen wird, wenn wir alles hinter uns haben. Gewürze und Helen Mirren – Herz, was willst du mehr…
Passende Rezepte zu dem Film gibt es dann bei meiner Rückkehr!
 
Alles Liebe euch allen und passt gut auf euch auf!
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2 Kommentare

  1. Russische Eier – das ist eine wunderbare Kindheitserinnerung! Zwar war ich (leider) kein Kind der 50er, aber meine Eltern waren damals vielleicht schon retro. Das ist schön! Es gab sie immer zu Silvester und mein Bruder und ich haben schon immer weit vor der Snacktime unsere Finger in die Creme getaucht :)

    Tolles Rezept, Claudia!

    Alles Liebe,
    Conny

  2. Liebe Mitzia & Claudia,
    Ein tolles Rezept, ich mag russische Eier sehr :-)
    Herzliche Grüsse,
    Sabine