Taumgeburt/Geburtstrauma – einmal und nie wieder? | Geburt

Taumgeburt/Geburtstrauma – einmal und nie wieder? | Geburt

Um es vorwegzunehmen: ich weiß, ich muss dankbar sein, denn unser Kugelfisch ist gesund und wohlauf. Und ich auch. Eigentlich.

Aber uneigentlich geht es mir besch*eiden, denn, obwohl ich mir im Vorfeld alles Mögliche ausgemalt hab („Wahrscheinlich breche ich mir das Becken bei der Geburt.“) und die absurdesten Ängste ausgestanden hab, DAS was kam, darauf war ich so gar nicht vorbereitet.

ctg übertragen Kopie
Da war noch alles lustig und normale Kontrolle beim FA ums Eck.

Das große Warten… Alles, nur bitte nicht einleiten!

Aber beginnen wir von vorne… Und vorne war theoretisch der 1. März. Der errechnete Geburtstermin… Und Reabeitlchen macht absolut keine Anstände Hotel Mama zu verlassen. Das hieß also für mich, mit meinem riesigen Bauch, den ich am liebsten einfach nur auf der Couch parken wollte, alle zwei Tage ins KH zur Kontrolle. *gähn* aber noch erträglich. Probiert hab ich alles, was die Hausmittel-Schublade hergibt. Tees, Akupunktur, Sex, Massagen über und unter dem Äquator…

7 Tage nach ET wollte man mich dann bereits einleiten, da ich das aber so gar nicht wollte und es Reabeitlchen da drin noch gut ging, konnte ich bei den Ärzten noch 2 Tage Verlängerung rausholen, in denen ich dann NICHTS mehr probiert hab um „Wehen zu fördern“…vielleicht verhirn ich mich mal wieder zu sehr? Nun. Auch das hat nichts gebracht… Am 10.03. kam ich bei der Kontrolle also nicht mehr aus. Gleich anschließend wurde mir ein Prostaglandin-Kärtchen gesetzt und ein Bett zugewiesen.

Da das ja auch gerne mal 2 Tage dauern kann, hab ich den Hasen heimgeschickt und im KH meiner Dinge geharrt. Naja, fad wurde mir nicht, musste ich ja jetzt alle 2h zum CTG.

Der erste Schreckmoment war schnell da…

Beim zweiten CTG lag ich aber plötzlich nicht nur 20 Minuten sondern ließ die Messdingensdada 3 mal umsetzen… Einmal meinten sie, das Baby wäre zu aktiv, dann wieder am Schlafen oder was auch immer… Zach. Bis zu dem Zeitpunkt wo plötzlich alle gesprungen sind und ich in ein Untersuchungszimmer gebracht wurde. Reabeitlchens Herztöne wären wohl abgefallen… Und ebenso fiel alles bei mir ab. Ich hab mich gar nicht mehr ausgekannt, ließ mit mir machen was nötig war und weinte.

War dann eh alles okay. Meine Hebi meinte, er lag wohl nur auf der Nabelschnur und sie hat mich beruhigt. Diese Hebi würde dann auch, das wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, die Hebamme die mich bei der Geburt begleiten sollte.

Da man kein Risiko eingehen wollte, kam ich in ein Kreißsaal-Zimmer und wurde an ein Dauer-CTG angeschlossen… Super geil. Da wars nämlich schon Abend und ich (übrigens auch voll verkühlt) supermüde. Mit den ganzen Kabeln und Bumpern an dir dran ist aber nix mit schlafen… Ich habe also versucht es mir mit meinem E-Reader, den ich sowieso zum CTG mit hatte, und meinem Handy, das mir netterweise aus dem Zimmer gebracht wurde, so gemütlich wie möglich zu machen.

Das Handy 😂 Bevor ich zum CTG ging, habe ich mit meinem Mann telefoniert und gesagt ich würde mich danach melden. Aber ich kam ja nicht mehr ins Zimmer… Als ich das Handy bekam, waren 7 entgangene Anrufe und 20 WhatsApp von einem nervösen Papa drauf :)

Und wieder harrte ich meiner Dinge. Ab und an kam mal eine Schwester oder Hebamme nach mir sehen… Aber ich harrte nicht lang. Bald fühlte ich ein Ziehen im Unterbauch welches ich dann irgendwann als Wehen identifizieren konnte… Auch wenn eine der Schwestern/Hebammen meinte, das wären noch „keine richtigen Wehen“. I man, wenn ich den Schmerz automatisch wegatme, dann isses kein normales Bauchweh.

Jetzt gehts los!

Die Wehen wurden dann auch schnell heftiger und um Mitternacht wurde dann das Bändchen entfernt und ich habe mit meiner Hebi das Entbindungszimmer bezogen. Der Mann war noch immer daheim, denn laut Hebi könnte es noch immer sein, dass es wieder aufhört und mitten in der Nacht wollte ich ihn nicht 30 Minuten herfahren lassen um ihn dann wieder heim zu schicken.

Als dann der Muttermund gg. 1 doch schon (schlag mich tot?) 3cm geöffnet war, haben wir meinen Mann angerufen, der gg. Dreiviertel 2 da war. Dann ging es schnell und um 3 war mein Muttermund vollständig geöffnet… (Viel helfen, wie mit Massageball bspw. konnte ER in der Zeit natürlich nicht.) Wie ich mich noch gefreut hab:
Mitzia zu Hebi: Das ist jetzt die 3. Phase der Geburt, gell?
Hebi: ja!
Mitzia schaut auf die Uhr: Super, dann kann man ja rechnen, dass er um 4 etwa da ist! Das krieg ich noch hin.

Voll motiviert!

Voll fürn A.

Fast 2,5h habe ich daraufhin alles gegeben, was überhaupt möglich war, verkühlt, seit 30h wach. Ich hab geturnt wie eine Dumme. Gepresst wie eine Getriebene. Geatmet wie es mir angeschafft wurde…  Im einen Moment nämlich laaaaaanggezogen im nächsten Moment dann irgendwie tiiiief brummend und ohne Pressen… Sagt die Ärztin. Wie, ohne Pressen?? Und seit wann ist die Ärztin überhaupt da? Vermutlich irgendwann in einer meiner Mini-Wehenpausen in denen ich vor Erschöpfung eingeschlafen bin.

Übrigens, falls es jemanden interessiert: ich habe nicht getönt. Aber auch nicht AC/DC gespielt (lag ja alles im Zimmer 😂)… Ich habe geschrien wie am Spieß und geflucht wie ein Bierkutscher.

Irgendwann hab ich dann doch mitbekommen, dass wohl etwas nicht in Ordnung ist.

Vermutlich als sie mir mit einer irrlangen metallischen Nadel „reingefahren“ ist um Blut vom Kopf meines Babys abzunehmen. Das kann keine Standardprozedur sein!? Wars auch nicht. Und 4 war auch schon weit vorbei, als wir vor die Wahl gestellt wurden:

Entweder nochmal mit aller Kraft probieren – dann könnte es sein, dass er solchen Stress kriegt, dass wir einen Notkaiserschnitt unter Vollnarkose machen müssen…

Oder wir fahren gleich in den OP und sie setzen mir eine PDA (die ich bis dato ja nicht hatte), dann seh ich mein Baby gleich mal…

Die Entscheidung hat mir die Ärztin schlussendlich abgenommen, denn ich war absolut überfordert hier nun zwischen meiner Vorstellung von und meinem Wunsch nach einer Spontangeburt und der Gefahren für mein Baby zu unterscheiden. Warum sollte denn jetzt überhaupt etwas nicht passen??? Mein Leben lang haben mir Ärzte gesagt, bei mir würde ein Baby mal nur so rausflutschen und er lag doch in perfekter Geburtslage?!?!

Denkste… das Reabeitlchen hatte ja noch massig Platz und genügend Fruchtwasser… vor allem aber offenbar nicht die geringste Lust ein bisschen mitzuarbeiten. Nein, er dürfte sich während der Geburt nochmal gedreht haben (Die Einleitung ist Schuld, wenn ihr mich fragt) und lag nun in „Sterngucker“-Position.

Geburt: Dann ging alles ganz schnell…

Noch immer von Presswehen geplagt und am ganzen Körper zitternd wurden der OP und ich vorbereitet… ich musste mich rasch von meinem Mann verabschieden und wurde gleich in den OP gebracht in welchem mir dann noch eine PDA gesetzt wurde. Herrlich: während ich mich „nicht bewegen“ und „nicht reden“ sollte, weil ja an meiner Wirbelsäule rumgefingert wurde, hatte ich noch eine Presswehe. Spaßig.

Der Kaiserschnitt selbst ging an mir ein bisschen vorbei… die Ärzte und Hebammen im OP waren unheimlich lieb, haben mir alles erklärt und sich toll um mich gekümmert, aber alles war irgendwie wie in einem Nebelschleier. Und plötzlich war er da. Ein schreiendes, glitschiges, kleines Bündel, welches mir meine Hebamme gleich ans Gesicht gelegt hat… Ich hab nur geheult wie eine Blöde (das wars dann auch mit der Nase, die während der Anstrengungen der Geburt wieder frei geworden ist).

Während man mich vernäht hat, haben sie den Scheisser gewaschen und mir gleich nochmal gebracht… das war mir dann schon fast zu lange und zu viel… so, nur Gesicht an Gesicht… meine Arme fixiert und ich wollte ihn doch nur in den Arm nehmen.

Funny Fact: als mein Baby zu seinem Papa gebracht wurde und die Ärzte damit beschäftigt waren mich zuzunähen, hab ich was aufgefangen… Irgendwie haben sie wohl rivalisiert, wer schneller ist (ich hatte 2 Ärzte die je von einer Seite gearbeitet haben). Mitzia, total fertig, im Delirium, verheult… und trotzdem nicht auf den Mund gefallen und nach wie vor eitel: „Den Preis kriegt aber ned wer’s schneller macht, sondern wer’s schöner macht!“

Kennenlernen…

…konnten wir uns schon ein paar Minuten später. Ich musste gleich nochmal losheulen, als man mich in das Entbindungszimmer schob und meinen Mann sah. Oben ohne und unser kleines Bündel auf der Brust. Hungrig wie Mama und Papa ja generell auch sind, hatte er bereits bei Papa nach Milch gesucht :D

Ich habe lange überlegt, ob ich diese Fotos teilen möchte, aber ich finde sie, auch wenn es nur Handyfotos sind, unheimlich emotional und ich glaube nicht, dass ich Worte finden könnte, die mein Empfinden in dem Moment besser beschreiben könnten, als es diese Fotos tun.

welcome baby geburt

(Dass es an diesem Tag gleich losgeht, damit hab ich ja nicht gerechnet…ergo voll geschminkt… :D Danke an die Hebamme im OP die noch meinte „Mei, Sie sehen ja aus wie ein Waschbär“ und mir das Gröbste vom Weinen schon mal aus dem Gesicht gewischt hat.)

Es geht uns gut… aber mit der Geburt werde ich noch lange hadern… und war ursprünglich ein Schwesterlein für Babylein geplant, kann ich mir momentan weder vorstellen nochmal schwanger zu werden, noch, so etwas nochmal durchzumachen. Zumal mich der Neid förmlich auffrisst, wenn im Rückbildungskurs andere von ihren problemlosen Geburten erzählen.

Mal sehen, was die Zeit bringt…

xoxo
Mitzia

 

* Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade „Die Wahrheit übers Kinderkriegen“

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11 Kommentare

  1. Bin über den Tchibo Blog auf dich gestoßen – und diesen Bericht! Danke dafür! Ich habe mich vor meiner ersten Geburt mäßig intensiv mit allem rund ums Kinder kriegen auseinander gesetzt – Schwangerenyoga, Geburtsvorbereitungskurs und ein Buch, in dem Tag für Tag das Wachstum den Babys beschrieben wurde… Beim Geburtsvorbereitungskurs hatte ich sehr viel Glück – es war ein WE-Block mit Treffen nach der Geburt – un den kann ich wärmstens empfehlen: im Nanaya (für alle die in Wien & Umgebung zu Hause sind)! Es wurde nämlich nicht nur die Geburt (sowohl Kaiserschnitt!), die ja nur ein paar Stunden (bis Tage) dauert, besprochen – sondern auch über die Zeit danach gesprochen – die etwas länger andauert! Und da stellten sich einige Unterschiede in der Wahrnehmung der Eltern heraus… ;-)

    Aber zum Beitrag:
    Ziemlich ähnlich – nämlich mit dem Überrumpeln der plötzlichen Not-CS-OP – ging es bei mir zu!

    Ich hatte zwei Tage Einleitung hinter mir und Wehen, die nicht auf den CTG-Radar erschienen (das war mir damals nicht klar, dass es wirkliche Wehen sind!) sowie einen kaum geöffneten Muttermund… Am Abend des zweiten Tages (drei Nächte kaum geschlafen) wurde ich doch anstelle des Krankenzimmers schon zur Sicherheit in den Kreißsaal gebracht und nach einigen Spaziergängen und einer kurzen Unterhaltung mit einem meiner Ärzte: „Na, doch kein Kaiserschnitt?“ (Er hatte dies bereits zwei Wochen vorher vorgeschlagen, da ich Riskoschwanger war – Ich war jedoch schockiert von der Idee!) kam die Abendvisite. Es wurde einen Tag Pause verordnet und das dann Weitermachen für zwei Tage später ausgemacht.

    Mein Mann fuhr kurz nach Hause seine Schlafsachen – denn er durfte bei mir im Kreißsaal bleiben. Und als er wiederkam, war alles plötzlich hektisch – die Ärzte kamen rein, fragten mich, ob ich Wehen hätte (was ich bereits öfters erwähnte) und dann meinten sie, wir machen jetzt sofort einen Kaiserschnitt aufgrund der fatalen Herzfrequenz meines Babys nach jeder Wehe (die allerdings am Toco nicht ersichtlich war)! Leider hatte ich eine total bescheuerte Hebamme, die nur dämliche Kommentare abließ, während ich tränenüberströmt einen Venenzugang bekam (wohl auch Beruhigungsmittel bekam), rasiert wurde (da freute sich nämlich die Hebamme besonders, da wenig gemacht werden musste – so unpassend!), Stützstrümpfe angezogen bekam, die OP-Erlaubnis (blabla) unterschreiben musste und die Anasthäsistin sowie die Ärzte einiges erklärten (zugegeben, da weiß ich kaum noch was)… Sehr stressig das ganze! Mein Mann war genauso überrumpelt – und vergaß (völlig verständlich) den vorher besprochenen Geburtsplan…

    Genau wie bei dir – PDA unter Wehen!!! – so spaßig! Dann war ich etwas sehr ruhig (wohl die Beruhigungsmittel) und plötzlich Geschrei von einem Baby! Die Hebamme hielt es aus sicherer Entfernung uns zu Begutachtung her und verließ den Raum… Mein Mann und ich waren nicht darauf vorbereitet – wir hatten mit Kontakt gerechnet, aber sie brachten sie weg! Wir sahen uns an – und mein Mann wusste was zu tun war: hinterher!

    Etwas viel später (30 Minuten?): Mein Mann und die Hebamme kamen in den Aufwachraum – dass ich das Baby nach der Geburt gleich stillen will, an das konnte ich trotz Schock erbitten und dem Wunsch wurde Folge geleistet – ich war überglücklich mein kleines Baby bei mir zu haben! Allerdings die Kühle im Aufwachraum war nicht gut und sie musste unter die Wärmelampe ins Kinderzimmer… Also, wieder Trennung…

    Ich wurde kurz darauf aufs Zimmer gebracht – es war nach Mitternacht und ich versuchte mich etwas zu erholen – gelang mir mäßig. Um 4 oder 5 Uhr läutete ich jedoch den Schwestern, ich wollte mein Baby bei mir haben! Sie brachten es mir, aber die Schwester meinte, ich kann mich sowieso nicht bewegen… Ich beharrte darauf und das war gut so! Endlich konnte ich sie bewundern – tagelang habe ich nichts anders gemacht als sie anzusehen und mich zu freuen, dass sie gesund und wohl auf ist! Das tue ich heute noch – und sie wurde vor zwei Wochen 5 Jahre alt!!!

    Viele Gespräche – hauptsächlich mit einer sehr genialen Hebamme, die zu mir nach der Geburt nach Hause kam (Kennenlernen & kurzes Gespräch gab es vor der Geburt schon) sowie die Nachbesprechung bzw das Kennenlernen des Geburtsvorbereitungskurs, haben mir sehr darüber geholfen! Auch die Begründung für die OP – das wurde mir erst ca zwei Monate klar – haben geholfen.

    Noch etwas: Einen Tipp gebe ich jeder werdenden Mutter: „Eine Hebamme für die Nachbetreuung zu Hause!!!“ Wenn möglich auch für die Geburt. Auch ein Vorgespräch oder eine Hebammensprechstunde für persönliche Fragen kann in Anpruch genommen werden!

    PS: Meine zweite Geburt war dann auch sehr aufregend – das war dann drei Jahre später – und eine Spontangeburt, obwohl der CS-Termin (40+10) schon fest stand! ;-) Da ging auch nicht alles nach Plan (und ich hatte mehr Schmerzen nach der Spontangeburt im Vergleich zum Kaiserschnitt!?!) – aber ein gesundes Baby kam dabei raus!!! Das ist das wichtigste! :-)

    Und die Wunden heilen… So auch bei dir! ;-) Viel Kraft & Energie, viel Freude & eine schöne Zeit wünsche ich dir! :-)

  2. Pingback: Blogparade: Meine Wahrheit über´s Kinderkriegen

  3. Viele sagen, man soll in der Schwangerschaft NIEMALS Geburtsberichte lesen, ich glaube wegen welchen wie deinen. Ich sehe das irgendwie anders und bin sehr dankbar, dass du den Bericht mit der Welt teilst. So weiß eine Erst-Schwangere was alles passieren kann und dass es nicht immer alles innerhalb von 3 Stunden bei der ersten Geburt problemlos durch ist. Also nochmals vielen Dank dafür :)

    • Danke für deine Worte… und: hab keine Angst! Ich muss zugeben, ich bin vl. einfach zu blauäugig in die ganze Geschichte gegangen… Was sollte schon schief gehen. Lol. Karma is a Bitch ;) Ich wünsche dir keine schöne Kugelzeit sondern eine möglichst entspannte, restliche Schwangerschaft und alles Gute für die Geburt – wird schon schiefgehen ;) Rauskommen tun sie sowieso immer irgendwie…

      Mögest du in den Kreißsaal rauschen und 4 Minuten später fertig sein! (Auch alles möglich und kein urbaner Gebärmythos, denn so geschehen in meinem näheren Umfeld)

      xoxo

  4. Richtig gut geschrieben, sehr berührend! Und ich für mich merke, dass ich die Geburt meines Kindes absolut verarbeitet habe, da hat nichts getriggert. Aber ein Notkaiserschnitt nach Presswehen ist sicher auch nochmal heftiger und traumatisierender als ein Kaiserschnitt wegen null Wehen :D Danke, dass du das so öffentlich und offen teilst!

    Liebe Grüße
    Angie

    PS: Ich hab ewig lange nach der Geburt gesagt, ich tue mir das nie wieder an. Jetzt 2 Jahre danach, wäre ich dann doch wieder langsam so weit. Man vergisst ;)

    • Es gibt mit Sicherheit noch viel Schlimmeres was einem passieren kann… ich will nicht undankbar erscheinen. Aber wozu rosa Wölkchen beschreiben, wenn ich die nicht sehe… (hm…der Satz allerdings wirkt jetzt, als wäre ich auf LSD oder so… :D)

      Ich warte ja hart drauf, dass du noch nachlegst :D

      xoxo

  5. Fühl‘ dich online gedrückt von mir! Ja, so eine Geburt mit ungeplantem Kaiserschnitt lässt einen lange nicht los. Ich hoffe, du kannst es irgendwie verarbeiten – reden hilft! Was mir auch geholfen hat, war den Bericht des Geburtsverlaufes – in Österreich mit meinem Gynäkologen und hier heroben mit der Hebamme – durchzulesen. Da kann man dann noch ganz viel nachfragen, was einem vorher nicht klar war.

    Zwischenfrage: Warum durfte dein Mann beim Kaiserschnitt nicht dabei sein, oder hab‘ ich da was überlesen?

    Und jede Geburt verläuft anders… vielleicht würd’s beim zweiten Butzerl ja natürlich funktionieren? Sag‘ niemals nie!

    • Danke dir 😘
      Ist wohl bei Notkaiserschnitt sowieso nicht üblich, dass da der Mann mit kommt… Mir war ausserdem wichtiger, dass er dann gleich für den kleinen da ist :) oha, danke für die Info, kann ich den im Spital anfordern?
      Die Angst allerdings, dass es mir dann so geht wie meiner Zimmerkollegin, wo die Narbe während der Geburt zu dünn wurde und ich dann erst wieder sowohl Presswehen und im Grunde Spontangeburt PLUS Sectio hab… *Schauder*

  6. Gänsehaut und Tränen in den Augen. Arg. Aber unglaublich toll geschrieben, solche offenen Zeilen liest man selten… <3

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