{kalte Küche} – Gebeizter Saibling mit Käse und Rohkost

{kalte Küche} – Gebeizter Saibling mit Käse und Rohkost

der hase hat letztens gemeint, ich könne keinen fisch beizen. challenge accepted.

somit wanderten beim einkaufen zwei wunderschöne saiblingsfilets ins körbchen, die ich dann am SA gebeizt habe. der fisch sollte etwa 24h in der beize liegen!
saibling ist was wunderbares, sehr fettarm und so lecker im geschmack…erst recht, gut gebeizt :D
beizen ist eine gute möglichkeit fisch haltbar zu machen, da dem fisch beim beizen durch salz wasser entzogen wird.
zur vorbereitung wird der fisch mal schön gewaschen, trocken getupft und auf gräten untersucht. diese entfernt man dann mit einer pinzette (hab ich ja beim kenwood kochkurs gelernt, wie einfach das geht :))
einfach mit dem finger über das fleisch fahren, wo die gräten sind, spürt man sofort…mit daumen und zeigefinger das fleisch „fixieren“ und mit der pinzette die gräten rausziehen…hat man das mal raus, geht das ruckizucki. beim fotografieren brauchte ich leider eine hand fürs handy :)
dann rein mit dem fisch, auf der hautseite, in eine passende, hohe (!der fisch lässt wasser!) form.
und die beizerei…das macht sich eh von selbst…
salzmischung beize
80g grobes meersalz
40g zucker
7 pfefferkörner
5 wacholderbeeren
1el koriander ganz
1el senfkörner
alles im mörser grob zermörsern (schönes deutsch^^) und die hälfte auf den fisch auftragen. dann eine schicht kleingehäxelter kräuter (ich hatte hier kerbel, dill und petersil, insgesamt etwa 2 hände voll) und mit zitronen&orangenscheiben belegen. die restliche beize über die zitrusscheiben. (natürlich komplett…wollte hier nur alle schichten zeigen :D)
klarsichtfolie drüber und rein in kühlschrank oder keller. beschweren! (mit wasserflaschen, was auch immer :))
nach 24h den fisch aus seiner beize befreien, abwaschen, tropckentupfen und in feine scheiben schneiden (an der haut entlang, nicht mit haut ;))
so ein lecker gutti!
ich habe zum fisch überbackene portobellopilze gemacht und einen rohkostteller mit wildkräuter und bärlauch-dip. die quiche gabs auch dazu…auf die gefahr hin, dass manN bei rohkost verhungert. UND ein wahnsinnig geiler schichtkäse mit bärlauch und pinienkernen, den ich am leibnitzer bauernmarkt erstanden hab.
ruhig drübertrauen! und unbedingt ausprobieren!
apropos unbedingt: ich muss jetzt unbedingt das rezept vom kenwood kochkurs suchen…da haben wir mit gin gebeizt ^^
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Ein Kommentar

  1. Na, das klingt ja wirklich machbar und ein wirklich schönes Foto hast du da gemacht!

    Liebe Grüße
    Nadja