Herbstrisotto mit Fenchel, Nüssen, Trauben und ooooooooh-du-mein-geliebter-Trüffel

Herbstrisotto mit Fenchel, Nüssen, Trauben und ooooooooh-du-mein-geliebter-Trüffel

…ihr wisst ja gar nicht, was ich alles auf mich nehme um euch diesen Blog heute schreiben zu können.

Meine Miez ist nämlich heute schwer liebesbedürftig und während der zukünftige Göga mal wieder im Kammerl virtuelle Rennen fährt, möchte Nellymiez schmusen und klettert mir ständig auf den Laptop. Aber für den heutigen Post nehme ich solch „widrige“ Umstände trotzdem gerne auf mich…denn…fast ein Jahr später als versprochen gibts heute ein Herbstrisotto für euch :D

Der Teller ist der selbe wie letztes Jahr… die Details etwas verändert…

Eh witzig…ich sag immer, Risotti wären mein Steckenpferd und ich liiiiiebe Risotti tatsächlich sehr und mache sie in allen nur erdenklichen und unerdenklichen Variationen. Verbloggt hab ich allerdings noch nie eins…weiß nicht, vielleicht, weil ich mir immer denk, das ist eh nicht so schwer – wie mit der Pasta. Ein bisschen mehr Zeit brauchts allerdings schon.

Ich möchte euch aber gleich vorweg die Angst nehmen…auch wenn es immer heißt, bei einem Risotto muss man immer zitzerlweis Flüssigkeit zugeben und schön rührend daneben stehen – so tragisch ist es echt nicht.

Auch wenn man die komplette Flüssigkeit gleich reingibt, das Risotto auf kleiner Flamme gart und regelmäßig umrührt wird das was. Ich habe echt schon unzählige Risotti gemacht…und einen Unterschied konnte ich nicht feststellen. Wichtig ist: a) den richtigen Reis zu verwenden und b) nicht auf Parmesan, Butter und Wein zu verzichten.

Okay…Wein muss nicht sein…für mich aber schon.

Ich bin pingelig was Risotti angeht. Es heißt ja gern mal, ein Risotto muss „al dente“ sein…für mich muss es mantschig sein. Nicht nur, weil ich nix schlimmer finde, als Reiskörnchen in den Zähnen. Ich bestelle daher kaum Risotti in Restaurants…zu oft hab ich schon richtig „al dente“ Risotti gekriegt…und dann vergeht mir der Spaß.
Nun aber zurück zu meinem herbstlichen Risotto – letztes Jahr gab es eines mit Gorgonzola…dieses Jahr ist das i-Tüpfelchen weißer Alba-Trüffel den mir die liebe Steffi aus Piemont mitgebracht hat ♥

Trüffel mag nicht jeder…und leisten kann man ihn sich auch nicht unbedingt als Otto Normalverbraucher. Aber, was kostet die Welt…hie und da muss man sich auch ein bisschen Dekadenz gönnen.

Herbstrisotto
ca 6 Portionen

IZutaten

  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • 250 g Fenchel
  • 2 Schalotten (oder 1 Zwiebel)
  • 350 g Risottoreis
  • 250 ml Weißwein, trocken
  • 800 ml Rindsuppe, heiß
  • 70 g gehackte Walnüsse
  • 2 Handvoll rote Trauben
  • 80 g Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • optional: ein bisschen Trüffel, Trüffelöl oder, wie letztes Jahr, Gorgonzola

Zubereitung
Die Schalotten vierteln und in dünne Scheibchen schneiden, ebenso den Fenchel in dünne Scheiben schneiden.
Olivenöl und 1 EL Butter erhitzen und Schalotten sowie die Hälfte des Fenchels darin etwa 5min bei mittlerer Hitze anschwitzen.
Reis hinzufügen und weitere 5 min mitrösten und mit dem Weißwein ablöschen. Hitze runterdrehen und anfangen die Rindsuppe hinzuzufügen. Entweder alles auf einmal und regelmäßig umrühren, oder zitzerlweis. Zwischendrin habe ich dann immer wieder noch den restlichen Fenchel hinzugefügt. Etwa 20-30min garen.
Die Nüsse sowie die halbierten Weintrauben unter das Risotto heben und etwa 2 min bei minimaler Hitze mit“kochen“. Das Risotto vom Herd nehmen und mit 1 EL Butter und dem Parmesan montieren (= sämig rühren).
Vor dem Servieren habe ich noch eine Prise von Manfreds Pfeffermischung von VDB Graz über das Gericht gestreut sowie etwas Trüffel darübergehobelt und Fenchelgrün dekorativ darauf verteilt…schön gesagt, gell :D

Hach…ich mag den Herbst…die Gerüche, die Geschmäcker, die Farben!! Und in der Form mag sogar der Hase Fenchel :)

Was ist eigentlich euer Herbst-Liebling?

Muss ich evtl. ganz dringend etwas verkochen?? :)

xoxo
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